Es ist Winter – trotz „Klimakatastrophe“

Es ist faszinierend makaber: Trotz der von der „Wissenschaft“ beschworenen Erwärmung der Erde ist es Winter geworden. Alle Jahre wieder. Dieses Jahr pünktlich zum Winterbeginn auf der Nordhalbkugel kommen Eis und Schnee. Alle Jahre wieder sind viele Menschen überrascht – vielleicht weil sie glauben, dass es künftig keinen Frost mehr geben kann.

Im Eurotunnel unter dem Ärmelkanal sitzen an die 2.000 Menschen fest. Sie können erst nach vielen Stunden an die Ausgänge gebracht werden. Inzwischen ist die Verbindung komplett eingestellt worden. In Nordspanien gibt es reichlich Schnee und dem entsprechend ein Verkehrschaos, melden die Nachrichten. In Breslau führt der Winter zum Zusammenbruch des Eisenbahnverkehrs, heißt es im N24. Die Ostküste der Vereinigten Staaten stöhnt unter dem massenhaften Schneefall. In Washington wurde der „Schneenotstand“ ausgerufen. Und Deutschland: Es ist Winter – trotz „Klimakatastrophe“. Im Moment keine Spur von „Erderwärmung“. Land und Leute frieren. Der Brocken im Harz meldet minus 21 Grad – kalt, wie seit über dreißig Jahren nicht. In Dippoldiswalde im Erzgebirge sanken die Temperaturen auf minus 24 Grad, Albstadt minus 30 Grad und Deutschlands „Kältepol“ am Funtensee verzeichnet minus 33 Grad – so melden es verschiedene Sender am Wochenende.

Vor genau vier Monaten schrieb „Die WELT“ am 21. August: „Heißluft aus Süden sorgt für Temperatur-Rekord“. Richtig, damals war richtig Sommer. Es war heiß, wie so häufig und normal für die zweite Augusthälfte. Demnach zeigte das Thermometer in Aachen tags zuvor knapp 30 Grad, in Heidelberg, Münster und Bielefeld jeweils 36 Grad.

Und dann gibt es seit Menschengedenken alle Jahre auch das: Abweichungen vom Normalen: zu feuchte Sommer, zu milde Winter, zu trockene Frühlingsmonate und Schnee im Herbst. Manchmal haben wir landesweit die romantischen „Weißen Weihnachten“ und manchmal gerade nicht. Für dieses Jahr müssen wir noch warten, denn die „Wetterfrösche“ sind in den Vorhersagen noch vorsichtig. Sie wissen nicht genau, was in fünf Tagen sein wird.

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